Auf Deutsch bedeutet Salsa "Soße" und ist nicht nur die scharfe Würze für Speisen, sondern auch ein einzigartiger afro-kubanischer Tanzrhythmus. Salsa ist eine sehr lebendige Musik, die lateinamerikansiches Lebensgefühl vermittelt.
Salsa hat sich aus vielen verschiedenen Musikrichtungen entwickelt. Sein Hintergrund liegt jedoch im kubanischen "Son". Dieser ist im späten 18. Jahrhundert im Osten Kubas entstanden und begann als afro-kubanische Musik der ländlichen Bevölkerung.
Die eigentliche Geschichte des Salsa begann mit der Emigration der Latinos nach Nordamerika in den 30iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Musik wurde mit den Menschen, die sich in Nordamerika ansiedelten eingeführt und weiter entwickelt. 1933 hat ein kubanischer Musiker (Ignacio Pineiro) als Protest gegen das geschmacklose Essen und den Mangel an kubanischer Würze ein Lied geschrieben, das er "Échale Salsita" nannte (nimm ein bißchen Soße). So entstand das Wort Salsa für einen aufregenden Rhythmus, dem man sich nicht entziehen kann.
Obwohl sich einige Musiker (Tito Puente, Celia Cruz...) mit diesem Rhythmus auseinander setzten, hielt Salsa bis in den frühen 70iger Jahren einen Dämmerschlaf. Erst als einige Musikproduzenten auf diese Musik aufmerksam wurden, konnte sich Salsa über ganz Amerika ausbreiten.
Dabei entwickelten sich an der West- und and der Ostküste Nordamerikas zwei verschiedene Salsarichtungen. Während die mexikanische Bevölkerung der Westküste den Begriff Salsa für schnelle lateinamerikanische Musik verwendete, entwickelte sich in New York durch den afro-kubanischen Einfluss ein eigener Salsa Stil, der sich "Azucar") nannte. Sinngemäß: "Man gab dem Salsa etwas Zucker bei und versüßte ihn so ein wenig".
Salsa tanzen ist pure Lebensfreude - entdecke ein neues Lebensgefühl!